Geospatial Web

Mit den Tags ‘Webmapping’ versehene Einträge

Interview mit Arne Kepp über GeoWebCache

12. Januar. 2009 · Kommentar schreiben

Das Directions Magazin hat ein Interview mit Arne Kepp veröffentlicht, in dem es um GeoWebCache, einer Open Source Lösung zum Cachen von Map Tiles für Web Map Services.

Das Interview bietet einen guten Einblick in das relativ neue Thema. Neben einem generellen Überblick werden auch die verfügbaren Adapter für Google Maps und MS Virtual Earth, sowie mögliche Implikationen des Einsatzes von Tile Caching in Verbindung mit der Darstellung von Karten auf mobilen Geräten angerissen.

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GeoExt

11. Dezember. 2008 · 1 Kommentar

GeoExt ist eine neue JavaScript Bibliothek, die Entwickler bei der Implementierung browser-basierter Kartenanwendungen unterstützt. GeoExt basiert auf OpenLayers und Ext.

Aber ist das nicht genau das, was MapFish macht? Richtig. Cartocamp hat den Code des MapFish Clients zur Verfügung gestellt und wird bei der Weiterentwicklung von MapFish auf GeoExt setzen.

Kategorien: Software
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Neue Mapping APIs

19. November. 2008 · Kommentar schreiben

CloudMade, die vor Kurzem mit der Bereitstellung von OpenStreetMap-Daten in verschiedenen Formaten auf sich aufmerksam machten, haben zwei APIs veröffentlicht, die zur Implementierung von Anwendungen mit räumlichem Fokus verwendet werden können.

Beide APIs nutzen OpenStreetMap-Daten als Grundlage und befinden derzeit noch in einem geschlossenen Alpha-Status. Entwickler können sich dafür auf der Seite registrieren.

Die Web Maps Lite API ist für browser-basierte JavaScript-Anwendungen gedacht. Neben wichtigen Navigationsfunktionen werden verschiedene Möglichkeiten zur Erstellung von Markern und ein einfaches Event-Handling bereit gestellt. Die Web Maps Lite API kann derzeit noch nicht mit ausgereifteren APIs wie OpenLayers konkurrieren. Allerdings bleibt abzuwarten, was sich da in Zukunft noch entwickelt.

Die interessantere API ist dagegen die Mobile Maps API. Sie bietet Unterstützung bei der Entwicklung von Java ME-Anwendungen für mobile Geräte. Auch hier werden Funktionen für Navigation, Marker und Event-Handling bereit gestellt. Darüber hinaus gibt es auch Unterstützung für GPS und den Import von KML-Daten. Die Mobile Maps API ist auf jeden Fall einen genaueren Blick wert, da sie meines Wissens die erste API für Kartenanwendungen auf mobilen Geräten ist und bereits jetzt einige guten Funktionen parat hat.

[via Mapperz]

Kategorien: Software
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Karten zur U.S. Präsidentschaftswahl

6. November. 2008 · Kommentar schreiben

Jason Kottke hat eine umfangreiche Sammlung von Karten zur Präsidentschaftswahl zusammen gestellt. Da alle das gleiche Thema haben, sind dort gute Beispiele dabei, was man aus Daten mit räumlichen Kontext heraus holen kann, oder eben auch nicht.

Auch seine Beobachtungen dazu sind interessant zu lesen:

1. No one strayed from the red and blue. The red/blue combo is overwhelmingly symbolic but there are plenty of other colors in the crayon box; I would like to have seen someone try something different.

2. In the 2000 and 2004 elections, the red/blue map was the focal point of the media coverage. People were fixated by it. This time around, it didn’t matter so much. The maps were interesting for 3-4 hours until the overwhelming nature of Obama’s victory became apparent and then, not so much. By this morning, the maps are already shrinking or disappearing from the home pages of the Times, CNN, and the like.

(Und ja, auch ich kann es natürlich nicht lassen, meinen Senf zu den Wahlen in den USA dazu zu geben.)

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OGR2Layers: OpenLayers-Karten mit QuantumGIS erstellen

21. Oktober. 2008 · Kommentar schreiben

OGR2Layers ist ein Plugin für Quantum GIS, mit dem man Web-basierte Karten erstellen kann. Als Ergebnis bekommt der Benutzer den HTML-Code für einen OpenLayers-Client, der dann relativ einfach in eine bestehen Webseite eingefügt werden kann.

Das Plugin erlaubt außerdem die Konfiguration von WMS-Basislayern und das Anlegen von Funktionen zur Kartennavigation.

[via Slashgeo]

Kategorien: Software
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Links (09.10.2008)

9. Oktober. 2008 · 1 Kommentar

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Links (05.10.2008)

6. Oktober. 2008 · Kommentar schreiben

  • New 3D Textured Cities in Google Earth.
    3D-Texturen von Gebäuden sind in zahlreichen neuen Städten verfügbar.
  • A Trip In The Way Back Machine: GIS in 2001.
    Google gewährt zum eigenen Jubiläum einen Blick in seinen Index von 2001. Daran kann man unter anderem sehr gut ablesen, welche Entwicklung Geoinformationsysteme in den letzten Jahren genommen haben.
  • Map-making mania
    Ein Artikel, der die Entwicklungen im Bereich web-basierte Kartographie zusammenfasst. Nicht viel Neues, aber dennoch lesenswert.

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GeoCommons Maker!

1. Oktober. 2008 · Kommentar schreiben

FortiusOne, die Frima, die hinter Geocommons steht, hat passend zum Finder!, mit dem man offene Geodaten finden und bereit stellen kann, eine neue Anwendung namens Maker! veröffentlicht.

Wie der Name impliziert kann man mit Maker! thematische Karten erstellen. Grundlage sind dafür die in Geocommons abgelegten Daten.

Geocommons Maker! MapBrewer

1: Geocommons Maker! MapBrewer

Im Mittelpunkt steht dabei der so genannte MapBrewer, ein Wizard, der den Anwender nach Auswahl eines Datensatzes schrittweise bei der Erstellung der Karte hilft. Zunächst wird die zu visualisierende Variable ausgewählt, dann erfolgt die Klassifizierung auf Basis verschiedener statistischer Parameter und schließlich werden Symbole und Farben festgelegt (Fig. 1). MapBrewer ist dabei so einfach angelegt, dass auch Nutzer mit geringen Kartographie- oder Statistikkenntnissen schnell zu guten Ergebnissen kommen. Es besteht außerdem die Möglichkeit, die Klassifizierung später manuell zu verfeinern, was vor allem kartographisch erfahrenen Nutzern entgegen kommen dürfte.

Darüber hinaus bietet Maker mit Straßenkarten, Satellitenbilder und Geländekarten von Google, Microsoft, Yahoo, OpenStreetMap und der NASA eine Fülle von Basislayern zur Auswahl.

Kartenanzeige in Google Earth

2: Kartenanzeige in Google Earth

Die so erstellten Karten können über einen Permalink anderen Usern zugänglich gemacht werden oder als KML exportiert und z.B. in Google Earth angezeigt (Fig. 2) werden.

Wer außerdem eigene Daten in die Anwendung einfügen möchte, der kann diese in den Finder hochladen. Dabei werden Shapefiles, CSV mit Lat/Long-Koordinaten oder KML-Files akzeptiert.

Insgesamt gesehen, ist Maker! ein äußerst nützliches und hervorragend umgesetztes Tool, weil die Anwendung eine einfache und schnelle Erstellung thematischer Karten sowie deren Bereitstellung für Andere ermöglicht, ohne dass man dabei auf umfangreiche GIS-Software zurückgreifen muss.

Weitere Meinungen

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Die Angst vor den Internetkarten

1. September. 2008 · Kommentar schreiben

Die immer größer werdende Beliebheit von Internetkarten und satellitengestützten Navigationssystemen führt dazu, dass die Menschen nur noch darüber nachdenken, wie sie von A nach B kommen, und niemand mehr über die eigene Position oder die umgebende Geographie bescheid weiß. Das zumindest behauptet die Vorsitzende der British Cartographic Society, Mary Spence.

Sie führt das darauf zurück, dass Karten zur Navigation nicht mehr gelesen werden müssen. Darüber hinaus verstünden Kartennutzer die traditionellen kartographischen Symbbole nicht, da diese nicht in digitalen Karten zu sehen sind.

Das führt nach Spence dazu, dass Britische Geschichte und Geographie aus dem Bewusstsein der Bevölkerung verschwinden:

Corporate cartographers are demolishing thousands of years of history – not to mention Britain’s remarkable geography – at a stroke by not including them on maps which millions of us now use every day [...] — Telegraph

Wie Jonathan Crowe argumentiert liegt das Problem aber weniger darin, dass wir verstärkt computergestütztes Material anstelle der klassischen Papierkarte einsetzen, sondern vielmehr darin, was auf den Karten überhaupt dargestellt wird.

Denn auch im Diercke oder einem Falk-Straßenatlas fanden keine Kirchen oder andere historisch bedeutende Bauten Platz. Solche Sachen waren meist nur auf speziellen Karten, wie der TK25 oder auf Wanderkarte zu finden. Eine thematische Auswahl hat – im Sinne des Kartenzwecks und ihrer Lesbarkeit – immer schon stattgefunden.

Aber gerade dem Anspruch jeden Kartennutzer zu befriedigen, können Internetkarten eher gerecht werden, als gedruckte. Denn nur hier besteht die Möglichkeit, dem Nutzer die Wahl zu lassen, was auf einer Karte zu sehen sein soll. Durch verschiedene Kartenlayer lassen sich verschiedenste Informationen hinzufügen bzw. weglassen. Man muss dem Nutzer nur die Möglichkeit dazu geben. Nur besteht diese bei Google Maps nicht.

Allerdings gibt es Alternativen, die eine Fülle von Informationen bereit halten, die beispielweise Google Maps nicht liefert. Bei OpenStreetMap finden sich neben Kirchen und Denkmälern auch die Positionen von Briefkästen, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und Trinkbrunnen in Italien.

Das Problem liegt also nicht im Medium über das eine Karte dargestellt wird, sondern darin, dass Informationen, die durchaus vorhanden sind, nicht in die weit akzeptierten Anwednungen eingebunden sind und viele Nutzer nicht gezielt nach Alternativen suchen.

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