Der Geoserver Blog zeigt, wie man OpenStreetMap-Daten mit Geoserver bereit stellen kann.
Das Tutorial beschreibt wie man die OSM-Format vorliegenden Daten in eine Postgres-Datenbank importiert und deren Visualisierung mit SLD beschreiben kann.
Der Geoserver Blog zeigt, wie man OpenStreetMap-Daten mit Geoserver bereit stellen kann.
Das Tutorial beschreibt wie man die OSM-Format vorliegenden Daten in eine Postgres-Datenbank importiert und deren Visualisierung mit SLD beschreiben kann.
Kategorien: Daten · Software
Mit Tag(s) versehen: Geoserver, OpenStreetMap
CloudMade, die vor Kurzem mit der Bereitstellung von OpenStreetMap-Daten in verschiedenen Formaten auf sich aufmerksam machten, haben zwei APIs veröffentlicht, die zur Implementierung von Anwendungen mit räumlichem Fokus verwendet werden können.
Beide APIs nutzen OpenStreetMap-Daten als Grundlage und befinden derzeit noch in einem geschlossenen Alpha-Status. Entwickler können sich dafür auf der Seite registrieren.
Die Web Maps Lite API ist für browser-basierte JavaScript-Anwendungen gedacht. Neben wichtigen Navigationsfunktionen werden verschiedene Möglichkeiten zur Erstellung von Markern und ein einfaches Event-Handling bereit gestellt. Die Web Maps Lite API kann derzeit noch nicht mit ausgereifteren APIs wie OpenLayers konkurrieren. Allerdings bleibt abzuwarten, was sich da in Zukunft noch entwickelt.
Die interessantere API ist dagegen die Mobile Maps API. Sie bietet Unterstützung bei der Entwicklung von Java ME-Anwendungen für mobile Geräte. Auch hier werden Funktionen für Navigation, Marker und Event-Handling bereit gestellt. Darüber hinaus gibt es auch Unterstützung für GPS und den Import von KML-Daten. Die Mobile Maps API ist auf jeden Fall einen genaueren Blick wert, da sie meines Wissens die erste API für Kartenanwendungen auf mobilen Geräten ist und bereits jetzt einige guten Funktionen parat hat.
[via Mapperz]
Kategorien: Software
Mit Tag(s) versehen: Java, OpenStreetMap, Webmapping
Na endlich!
Die WhereGroup stellt OpenStreetMap-Daten als OGC-konformen Web Map Service bereit und ermöglicht damit erstmal eine relativ unkomplizierte Einbindung in eigene Projekte.
Das Ganze wird in drei Varianten angeboten. Ein Basic-Tarif ist kostenfrei, wird aber dafür nur zweimal im Jahr aktualisiert und eine Auswahl verschiedener Layer ist nicht möglich. Bei beiden Bezahltarifen wird täglich aktualisiert und man kann auch einzelnen Layer zur Darstellung auswählen.
Weitere Information gibt es bei der WhereGroup.
Kategorien: Daten · Standards
Mit Tag(s) versehen: OpenStreetMap, WMS
OpenStreetMap erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die Weltkarte, die nach dem Wiki-Prinzip verwaltet wird, bietet nicht nur freies Kartenmaterial an, sondern zählt aufgrund seiner zahlreichen Mitwirkenden auch zu den aktuellsten derzeit verfügbaren Datensätzen.
Doch die Nutzung dieser Daten in anderen Anwendungen gestaltet sich unter Umständen als schwierig, da die Daten nur in ungewöhnlichen Formaten exportierbar sind und deshalb nicht einfach in andere Anwendungen integrierbar sind.
Um OSM-Daten in beispielsweise einem Desktop-GIS weiterverwenden zu können, müssen die Daten momenten zunächst aus dem proprietären OSM-Format in standardkonforme beziehungsweise deFacto-Standardkonforme Formate (z.B. GML oder Shapefiles) umgewandelt werden. Statt sie z.B. mit XSLT zu transformieren, könnte man die Daten auch unmittelbar verwenden, wenn diese über einen Web Feature Service (WFS) bereit gestellt würden und im GML-Format ohne Umwege in ein GIS importiert werden könnten.
Ebenso können OSM-Karten nicht einfach in einem browser-basierten Client, wie OpenLayers, dargestellt werden. Prinzipiell ist das zwar möglich, indem man eine zusätzliche JavaScript-Bibliothek verwendet. Es ginge aber auch einfacher, wenn man die Daten über einen Web Map Service (WMS)- oder Web Feature Service (WFS) integrieren könnte. Darüber hinaus bestünde dann sogar die Möglichkeit, die Visualisierung an eigene Anforderungen anzupassen, indem man mittels Styled Layer Descriptor (SLD) Visualisierungsregeln an einen Map Service übermittelt.
Natürlich sind die hier aufgeführten Beispiele keine essenziellen Einschränkungen für die Funktion von OpenStreetMap. Aber die Bereitstellung von OSM-Daten über OGC-konforme Webservices würde nicht nur die Art und Weise der Datennutzung vereinfachen, sondern auch deren Reichweite erheblich erhöhen.
Projekte wie der OpenLS Route Service zeigen eindrucksvoll, welche Möglichkeiten für Daten- und Serviceintegration durch den konsequenten Einsatz von Standards entstehen.
Und gerade weil OpenStreetMap ein Paradebeispiel für die Übertragung des Open Source-Gedankens auf die Welt geographischer Daten ist, und somit insbesondere für Offenheit steht, könnte das Projekt auch dazu dienen, für die Vorteile der Nutzung von Standards zu werben.
Kategorien: Daten · Meinungen · Standards
Mit Tag(s) versehen: OGC, OpenStreetMap
Die Cartography Research Group der Universität Bonn hat mit dem OpenLS Route Service einen web-basierten Routenplaner implementiert, der frei zugängliche Geodaten von OpenStreetMap verwendet, die darüber hinaus über OGC-konforme Services bereit gestellt werden.
Die Anwendung implementiert eine Reihe von OGC Spezifikationen. Besonders hervorzuheben ist dabei neben der Verwendung der OpenLS Spezifikation die Visualisierung aktueller Verkehrsinformationen, wie Staus und Baustellen, mit Hilfe eines Service Chains zwischen einem Sensor Observation Service, einem Web Processing Service und einem transaktionellem Web Feature Service.
Der Mehrwert von OpenLS Route Service könnte sicher noch erhöht werden, wenn die Straßendaten direkt von OpenStreetMap über einen standardkonformen Service abgerufen werden könnten. OpenStreetMap stellt seine Daten derzeit allerdings nur in einem proprietären Datenformat zur Verfügung, sodass die Daten über einen internen WFS bereit gestellt werden müssen. Dass kann unter umständen die Aktualität der Daten negativ beeinflussen.
Nichtsdestotrotz zeigt die Anwendung sehr gut die Möglichkeiten OGC-konformer Webservices in Verbindung mit Nutzergenerierten Geodaten für ein alltägliches Szenario.
Tiefgründigere Erläuterungen zum OpenLS Route Service können in einem Artikel von Alexander Zipf im Directions Magazine nachgelesen werden.
Kategorien: Daten · Meinungen · Software · Standards
Mit Tag(s) versehen: OGC, OpenStreetMap
CarbonArc revisited. Chris Tweedie mit einem kurzen Review von CarbonArc.
OGC and OSGeo to Play. Das Open Geospatial Consortium (OGC) und Open Source Geospatial Foundation (OSGeo) haben eine Zusammenarbeit vereinbart, um das Zusammenwirken von Open Source Software und offenen Standards voran zu treiben. Weitere Informationen in der Pressemitteilung.
Mapping: Why are the Germans so damn good at it? Jochen Topf mit einer Begründung, warum OpenStreetMap in Deutschland so schnell wächst und welche Schlüsse man daraus für andere Länder ziehen kann.
Google und GeoEye. Google wird exklusiv GeoEye-Daten aus der GeoEye-1 Mission in Google Maps und Google Earth einbinden. Google stehen dann Satellitenbilder mit einer Auflösung von bis zu 41 cm zur Verfügung.
Kategorien: Links
Mit Tag(s) versehen: ArcGIS, CarbonArc, GeoEye, Google Maps, OGC, OpenStreetMap, OSGeo
Im Downloadportal der Geofabrik gibt es OpenStreetMap-Daten im Shapefile-Format. Verfügbar sind große Teile Europas und in Deutschland sogar Daten auf Bundeslandebene. [via All Points Blog]
Kategorien: Daten
Mit Tag(s) versehen: OpenStreetMap